Ferienfreizeit nach Nottuln

vom 24.7. bis 8.8.2010 für 9 - 12 Jährige

Fotos von der Ferienfreizeit

Noch etwas müde, aber voller Erwartungen gespannt, was die zwei Wochen wohl bringen werden, stiegen 25 Kinder mit ihren fünf Betreuern um 9 Uhr morgens am 24.08. in Rosellen an der Kirche in den Reisebus ein. Natürlich nicht ohne sich vorher den Reisesegen von unserem Kaplan geben zu lassen.

Zwischen Münster und Coesfeld, nahe der A43 liegt das kleine aber feine Städtchen Nottuln. Und nach 1,5 Stunden und einer kurzen Pinkelpause kamen wir hier auch schon bei der Deutschen Jugendherbe an. Diese liegt sehr zentral in das Schulzentrum eingebettet. Nicht nur durch große Tagesräume und gutes Essen kann diese punkten, auch auf dem Außengelände kann die JH sehr viel bieten. Man kann einen Bolzplatz – sehr zur Freude der Jungen – ein Beachvolleyballfeld, diverse Tischtennisplatten und sogar eine Kletterwand nutzen. Sitzgelegenheiten sind schön in das Gelände eingeschmiegt und am Lagefeuer kann man Abends den Tag ausklingen lassen.

Auf unserer Ferienfreizeit haben wir sehr viele schöne Sachen unternommen. Die Kinder haben bei Spielen auf der großen Wiese vor der Jugendherberge begeistert für ihre Gruppe gekämpft und zeigten viel Spielfreude bei den Klassikern wie Völkerball und Brennball.

Jedes Jahr werden von der Stadt Neuss aus ein paar Ferienfreizeiten besucht, um zu schauen, wie die Zuschüsse, die wir von der Stadt bekommen, verwendet werden. Dieses Jahr hatten wir die Ehre die kleine Delegation in Empfang zu nehmen. Wir zeigten und erzählten Ihnen, was wir alles schon gemacht und im Laufe der Fahrt gerne noch unternehmen wollen, führten sie durch die JH und ließen sie etwas Ferienfreizeitluft schnuppern. Außerdem bekamen wir einen Fußball und zwei Diabolos als Geschenk überreicht. Diese wurden natürlich sofort ausprobiert und waren während der restlichen 1,5 Wochen heiß begehrt. Vielen Dank nochmal!

Leider war nicht nur am Besuchstag Regenwetter angesagt. Der Regen begleitete uns während der gesamten Zeit. Aber das ist kein Grund den Kopf hängen zu lassen. Auch bei „schlechtem“ Wetter kann man viel unternehmen. Zum Beispiel bastelten wir Klementinies, das sind kleine selbst ausgedachte Figuren die man auf eine Wäscheklammer klebt, und Holzschlangen. Bei den Holzschlagen haben die Kinder handwerklich geschickt Holzstücke in mehrere Stücke gesägt, die gepfeilt und geschliffen wurden. Durch jedes Holzstück wurde ein Loch mit dem Handbohrer gebohrt und nach dem Anmalen wurden die einzelnen Holzglieder mit Hilfe einer Schnur und bunten Perlen verbunden. So war die Schlange beweglich. Wir bastelten aber nicht nur, nicht weit von der JH gibt es eine Bowlingbahn. Hierhin mussten wir unbedingt mit den Kindern gehen, auch weil wir so etwas Besonderes noch nie auf der Fahrt angeboten hatten.

Aber wir hatten natürlich nicht nur Regenwetter. Sonnenstunden gab es auch viele, die wir sofort ausnutzen, um nach draußen zu gehen. Direkt bei der Jugendherberge gibt es ein Wellenfreibad. Zweimal konnten wir es besuchen und die Kinder wollten gar nicht mehr weg, als wir sagten, dass wir gehen müssten, weil das Abendessen gleich auf dem Tisch steht.

Höhepunkte der Fahrt waren auf jeden Fall die Ausflüge in den Allwetterzoo Münster und zum Ketteler Hof. Von einem örtlichen Reiseunternehmen wurden wir morgens hin und am späten Nachmittag wieder zurück gefahren. Wir hatten zusammen sehr viel Spaß, auch wenn mal ein Kind ins Wasser fällt und die Klamotten unter dem Handföhn getrocknet werden müssen :). Aber auch bei einem Ausflug in die Stadt Münster mit den öffentlichen Verkehrsmitteln hat alles wunderbar funktioniert, besonders auf der Rückfahrt, wenn viele Kinder ein kleines Nickerchen machen.

Insgesamt kann man sagen, dass die Ferienfreizeit nach Nottuln eine sehr schöne Fahrt war und viel zu schnell wieder vorbeigegangen ist. Nicht nur die Kinder sondern auch die Leiter freuen sich schon auf das Nachtreffen, an dem wir uns alle nochmal wiedersehen und zusammen Spaß haben werden.

Wir freuen uns auf das nächste Jahr mit euch !

 (Georg Rutha)

 

 

Ferienfreizeit nach Aabenraa ( Dänemark )

vom 31.7. bis 14.8. für 13-15 Jährige

Fotos von der Ferienfreizeit

Kurz vor 08:00Uhr ging es am 31.Juli 2010 nach der Reisesegen los, das Ziel der 14 Jungs und 16 Mädchen im Alter von 13 bis 15 Jahren war der Süden Dänemarks oder genauer das Selbstversorgerhaus Naldtanglejren, dort standen ihnen zwei Wochen voller Spaß und Abenteuer bevor. Begleitet wurden die Teilnehmenden von einem Team aus fünf Betreuern, die sich im Vorfeld viele Gedanken rund um die Programmgestaltung gemacht haben. Aber was macht man schon mit einem Programmplan bei Sonnenschein, also übern Haufen geworfen und ab ging es an den Strand.  Nachdem alle den ersten Schock über den Zustand des Hauses überwunden hatten, waren abfallende Türklinken und ungebetene Mitbewohner in den Waschräumen nur noch ein ungebetenes Übel. Meine persönliche Empfehlung zum Haus: Abreißen, verbrennen und neu bauen. Allerdings ist die Lage des Hauses in Mitten von Feldern mit direkter Ostseelage und eigenem Kiesstrand Zugang einfach erstklassig. Zu Beginn der zweiten Woche haben wir den Sandstrand in Aabenraa getestet, ihre Eindrücke hierzu haben drei TeilnehmerInnen im Blog niedergeschrieben.

„Am Morgen machten wir uns nach dem Frühstück auf nach Aabenraa und freuten uns auf einen anschließenden Strandbesuch. Nach dem 4km Weg bis zur Bushaltestelle (Marci will unbedingt, dass ich 3,8km schreibe) fuhren wir dann in die Innenstadt, wo wir unseren Süßigkeitenvorrat auffrischten, indem wir den einheimischen Supermarkt ‚REMA 1000‘ plünderten. Im Endeffekt haben wir allerdings festgestellt, dass der Campkiosk billiger ist. Nach 1 ½ Stunden trafen wir uns am ‚Raadhus‘ und liefen zum Sandstrand.  Bis Tim kam, spielten wir Volleyball und lagen in der Sonne, die leider immer wieder hinter den Wolken verschwand. Als unser Rettungsschwimmer dann endlich eingetroffen war, rannten wir ins klare, milde Wasser. Die nächsten 3 Stunden verbrachten wir mit Volleyball und Schwimmen, bis wir dann zur Bushaltestelle aufbrachen, um wieder zurückzukehren. Nach einem leckeren Abendessen und einer kalten Dusche gingen wir in unsere Zimmer und schliefen mehr oder weniger. (Basti, Marci und Maiki)“

Neben vielen fest eingeplanten Programmpunkten hatten die Teilnehmer stets die Möglichkeit sich ihre Freizeit selbst auszugestalten und sich auf dem Gelände auszutoben oder einfach die freie Zeit zu genießen. Am 14. August 2010 ging es dann wieder in Richtung Heimat. Kurz nach 17.00Uhr konnten die wartenden Eltern ihre erholten Kinder wieder in die Arme schließen. Teilnehmer wie Betreuer haben die Sommerfreizeit genossen und schon kurz nach der Ferienfreizeit gab es die ersten Überlegungen wo es im nächsten Jahr hingeht.....

(Tim Wiewiorra)

 

Ferienfreizeit nach Cavallino ( Italien )

vom 25.7. bis 7.8.2010 für 15-17 Jährige

Fotos von der Ferienfreizeit

Nach Abfahrt im Regen und 17 Stunden Busfahrt kamen wir müde in Cavallino-Pasquali am Campingplatz Scarpiland an. Wir bezogen unsere Zelte - es waren Zeltbungalows mit 4 Schlafplätzen und Vorzelt, in dem ein Tisch und 4 Stühle standen - und stärkten uns bei einer Portion Spaghetti. Danach ging es endlich an den Strand. 500m entfernt von unseren Zelten rauschte das Meer und schien die Sonne auf den Sand. Viel Zeit der zwei Wochen haben wir am Strand verbracht - richtiger Urlaub. Und zwischendurch gab es Spiele wie TWiSTER XXL oder ein Volleyball-Turnier. Morgens schliefen wir länger als wir es aus den letzten Jahren gewohnt waren, schließlich gab es meistens erst um 9 Frühstück. Oft waren so manche dann erst grade aus dem Schlafsack gekrochen. Abends wurden Sterne geguckt oder an der Kinder-Animation auf demCampingplatz mit Spaß teilgenommen.Höhepunkte waren selbstverständlich die beiden Tagesausflüge nach Venedig.Und obwohl einer richtig ins Wasser fiel, waren sich alle einig: Venesig ist eine der schönsten Städte der Welt.

Dank Internet auf dem Zeltplatz konnten wir auch die Eltern im verregneteten Neuss mit Berichten und Fotos auf dem Laufenden halten. Und der nächste Ort war nicht weit entfernt, so dass sich Kurzausflüge immer anboten.

So konnten wir eine entspannte und erholsame Zeit dort genießen. Wir hatten viel Spaß miteinander, nicht nur dieses Jahr auch die vielen Jahre zuvor. Und auch Alkohol etc. waren kein Thema auf dieser Fahrt. Danke dafür an alle Teilnehmer !

(Claus Rutha)

 

 

   
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